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Von einem Geschäftsessen bis zur Schrimps....

Mal wieder ein Blog…Leider bleibt mir kaum Zeit und deswegen kann ich nur einen Ausschnitt meiner Erlebnisse niederschreiben. Der Donnerstagabend war ein Geschäftsessen mit den Kollegen von Sabine und mir. In einem Restaurant, das unglaublich groß ist, haben wir in einem separaten Raum gespeist. Das Restaurant ist ein Vielfaches größer als deutsche Restaurants. Im Grunde kann man sagen, dass es mehrere verschiedene Restaurants in einem sind. In einem Video wird ein kleiner Rundgang von mir gefilmt. Wir wurden dezent darauf hingewiesen, dass wir nicht fotografieren dürfen. Die letzten Sekunden des Videos zeigen verschiedene Becken mit Meeresfrüchten und Fischen. Dieser Raum alleine ist so groß wie ein eigenes Restaurant. Während dem Essen wurden viele verschiedene Speisen serviert. Besonders der Salat mit Senföl hat mir sehr gut geschmeckt.

Vor kurzem habe ich mir dann auch Senföl gekauft, jedoch habe ich die Konzentration etwas erhöht und nachdem ich ein Salatblatt in meinem Mund zergehen lassen wollte, hatte es vielmehr die Wirkung von Pfefferspray…Man muss das sehr genügsam dosieren, dann schmeckt es sehr gut. Während dem Essen gab es den ein oder anderen 干杯 also auf ex. Nach dem Essen hat sich Sabine bei allen bedankt und ich habe mich angeschlossen.  我衷心 感谢大家。Ein Kollege hat sich einen Scherz erlaubt und sagte:我衷心感谢大虾。In der Aussprache ändert das nur die letzte Silbe und statt jia hat er xia gesagt. Der Sinn ändert sich wie folgt: „Ich bedanke mich herzlich bei jedem“ zu „Ich bedanke mich herzlich bei den Schrimps“. Die Schrimps wurden natürlich auch serviert und waren noch vor uns auf dem Tisch. Daher auch die Anspielung in meinem Profil  Das Foto zeigt unsere Kollegen im Restaurant 天下春.

Das  Video aus dem Restaurant ist unter folgendem Link abrufbar. Es zeigt nur einen kurzen Gang bis zur „Halle“ der lebenden Tiere aus dem Meer. Links und rechts von dem „Blumenweg“ sind Séparées mit runden Tischen in der Mitte. Insgesamt ist das Restaurant in verschiedene Segmente aufgespalten, die ich leider nicht filmen durfte.

http://www.youtube.com/watch?v=BJ4gz-LeGMQ

 

1.6.08 13:55


Mal ein kurzer Einblick

Heute finde ich endlich wieder Zeit für einen neuen Blog. Ich kann diesen leider nicht täglich pflegen und somit werde ich mich zukünftig nur noch auf die Highlights beschränken. Ein lustiger Dialog war in einem Taxi zwischen Sabine und mir. Ich habe aus dem Fenster geblickt und mich über den Verkehr gewundert. Sabine hat mich gefragt, wie ich den Smog in Shenyang finde. Ich sagte, dass ich ihn gar nicht so schlimm finde und mich daran gewöhnt habe. Habe mich anschließend umgedreht und musste feststellen,  dass durch das offene Fenster auf Sabines Seite die Abgase eines Busses die Taxikabine gefüllte haben…Soviel zum Thema Smog. Mittlerweile ist jedoch auch ab und zu der blaue Himmel zu sehen und der Sommer ist nun richtig in Shenyang eingezogen. Es sind ca. 30 Grad und glücklicherweise sind in jedem Raum Klimaanlagen. Der letzte Abend mit Sabine war in einer Bar, in der irgendwann von den Prinzen „Deutschland“ gespielt wurde…War sehr amüsant und sehr überraschend. Das war der letzte Abend für Sabine in Shenyang und seitdem schlage ich mich selber durch die Stadt. Mittlerweile erinnere ich mich mehr und mehr an die gelernten Vokabeln aus dem Studium und den einen oder anderen Dialog verstehe ich auch. Jedoch fällt mir die Kommunikation weiterhin sehr schwer, da mir ich kaum Möglichkeit habe die Sprache zu sprechen.

Im Unternehmen sprechen wir englisch und viel Freizeit bleibt mir leider nicht. Zumindest versuche ich in jeder freien Minute Vokabeln zu wiederholen und auch neue zu lernen. Sobald ich also an meinem Arbeitsplatz eine paar freie Minuten habe, lerne ich sinnvolle Sätze oder schreibe Vokabeln. Meine Kollegen bringen mir sehr seltsame Vokabeln bei wie bspw. „erste Liebe“, „hübsche Frau“, „Dating“, „Pandabär“, „hübscher Junge“….So sinnvoll finde ich sie nicht. Habe ein elektronisches Dictionary gekauft. Mit dessen Hilfe kann ich alle Vokabeln sehr schnell nachschlagen.

Mit dem Taxi komme ich überall hin, da die Fahrer mich verstehen. Das Essen bestellen und Nachfragen klappt auch. Die Chinesen verstehen mich, jedoch sprechen die meisten einen Dialekt und ich habe vielmehr Mandarin gelernt, so dass ich mich erst an den Dialekt gewöhnen muss. Doch dafür habe ich zu wenig Zeit.

Zu meinem Arbeitsalltag, der schließlich dominiert, werde ich bei Gelegenheit einen eigenen Blog schreiben.

Der  Besuch des Imperial Palace war ein schöner Ausflug, der mich jedoch nicht besonders interessiert hat, da ich bereits vor 3 Jahren einige Tempel und Paläste, u.a. die Verbotene Stadt, gesehen habe und mir somit der Stil nicht fremd ist.

17.6.08 14:33





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