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Der Flug, die Ankuft und die ersten Ereignisse

Nachdem ich bereits eine Zeit in China bin, habe ich mich mehr oder weniger an den Alltag gewöhnt und Massen von Menschen, welche in einem scheinbaren Verkehrschaos die Straße Versuchen (nicht immer erfolgreich) zu überqueren, ist nichts mehr Außergewöhnliches für mich. Nachdem ich jedoch fast dreimal an einem meiner ersten Tage überfahren worden bin, darf man weiterhin dieses Chaos nicht unterschätzen...doch dazu später. Zunächst fasse ich kurz meinen Flug und die Ankunft zusammen.

Etwas verkatert und ko habe ich den Flug zunächst nach Beijing und direkt im Anschluss nach Shenyang genommen. Glücklicherweise haben Sabrina und Sabine den selben Flug gehabt und somit war ich nicht alleine. An der Kontrolle in Deutschland musste natürlich mein Notebook zum BGS zur Untersuchung, doch als im Flugzeug kein potentiell schreiendes Kind in der Nähe war, war ich zunächst erst mal erleichtert. Im Flug nach Beijing habe ich dann mit Sabrina angestoßen und dies hat für einen ruhigen und langen Schlaf gesorgt. Bei der Ankunft in Beijing habe ich erst mal gestaunt: Es hat geregnet und war recht kalt. Ein Check des Wetters und vor allem die Aussagen meiner Kollegen in China und meines Chefs in Deutschland führten dazu, dass ich weder Pullis noch Jacken eingepackt habe. Sogar wörtlich: You dont need this (sweater) in China...Die Hoffnung auf besseres Wetter in Shenyang begleitete mich zum nächsten Flug. Das schreiende Kind saß diesmal jedoch direkt vor mir...Am Flughafen wurden wir abgeholt und ich wurde zu meinem Apartment gefahren. Ich bin der erste Mieter und alles ist neu. Schätzungsweise 20qm Wohnfläche und dann noch eine Küche und ein Bad. Das war mehr als ich erwartet habe. Ich wohne im 18. Stock (von 30) und habe einen guten Überblick über das Bezirk, in dem ich nun wohne. Im Grunde gibt es  in Shenyang fast keine kleinen Häuser, sondern sie sind alle ziemlich hoch. So ist es nicht verwunderlich, dass ich von Hochhäusern umgeben bin. Ein Ende der Stadtgrenze ist nicht in Sicht. Nachdem mir die Wohnung gezeigt wurde, mir ein Mobile überreicht wurde und der Transport zum Unternehmen für den nächsten Tag geklärt wurde, habe ich meinen Koffer ausgepackt und meine Utensilien untergebracht. Es war ca. 17 Uhr und am nächsten Tag sollte ich gegen 8 Uhr abgeholt werden. Mein Bedürfnis zu schlafen war besonders hoch. Jedoch musste ich zunächst mein Bett beziehen. Die Matratze (die ca. 5 cm hoch ist und mit Heu gefüllt) war in einer Schutzfolie eingepackt. Ich war mir nicht sicher und wollte die Folie zunächst nicht zerstören und dieses am nächsten Tag klären. Ein Lattenrost hat das Bett nicht. Somit nenne ich mein Bett eher Brett. Ich mag es zwar hart, doch etwas Federung wäre wünschenswert. Meine Gardinen sind transparent und es gibt keine Rollos! Das war mir zu diesem Zeitpunkt egal, da ich einfach nur ko war. Einen tiefen Schlaf hatte ich jedoch nicht. Dies hatte mehrere Gründe: Zeitverschiebung, Lärm (unglaublich laut - rund um die Uhr!) Helligkeit, die nicht durch die zweckdienlichen Vorhänge blockiert wird und die Plastikfolie, die dazu führte, dass ich im Schweiß gebadet habe. Leider hatte ich kein Trinkwasser und die Dehydration des Morgens war ein neuer persönlicher Grenzwert. Die nächsten Ereignisse werden demnächst gebloggt.

Momentan nimmt die Arbeit sehr viel Zeit in Anspruch...So on: die spannenden und lustigen Ereignisse kommen noch  

21.5.08 16:57
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Esra (21.5.08 21:16)
Schlafen auf einem Brett und einer Wohnung ohne Rollos ...himmlich.

Viele Grüße aus Frankfurt und morgen von den Pyramiden.


Sabine Huang (21.5.08 23:01)
Hi Sven,
es ist einfach schön, dein Schreiben zu lesen. Dadurch erlebe ich noch mal die Woche, wo wir zusammen in Shenyang waren.
Deine "mehr über mich" hat mir gut gefallen. Besonders über dajia und daxia läßt mich gut an den Donnerstagabend in Tian Xiachun erinnern. Schön zum Lachen!
LG, Sabine

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