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So sieht es aus....

Ein weiterer Morgen mit einer kalten Dusche….Das sollte  jedoch der letzte sein, da ich mich mit der Programmierung des Boilers auseinander gesetzt habe. Es war in chinesischen Schriftzeichen, doch dauerte nur max. 4 Min bis ich die erfolgreiche Programmierung eingestellt habe. Das Sino Studium hat sich somit schon ausgezahltJ Die Nächte sind jedoch bis dato nicht besser geworden. Total süß, dass ich zunächst neue Gardinen hätte aussuchen sollen, doch das war mir zu viel Aufwand. Man kann sich schließlich an alles gewöhnen. Doch Sabine hatte mir eine Schlafbrille besorgen lassen, die sich ich auch nächtlich noch trage.  Die Helligkeit ist nicht mehr das Problem, sogar ohne Brille habe ich mich daran gewöhnt. Allerdings nicht an den Lärm. Zur Erinnerung bin ich in der 18.ten Etage – also weit von den Straßen entfernt und meine Fenster sind doppelt verglast. Dennoch halten sie nicht den Lärm aus meinem Appartement, da das permanente Hupen zum Alltag in China gehört. Mein Zimmer ist weit vom Aufzug entfernt, doch der Signalton eines anhaltenden Aufzuges hallt durch den Flur und weckt mich öfters auf. Der Signalton, der ähnlich wie meine Klingel in der BRD klingt und auf dem ich entsprechend sensibilisiert bin, ertönt nicht nur wenn der Aufzug auf meiner Etage hält, sondern auch, wenn der Aufzug auf anderen Etagen stoppt. Die Flure sind weder mit Teppich oder anderen Accessoires  ausgestattet, so dass der Schall bis an mein Ohr getragen wird. Naja, irgendwann werde ich mich auch daran gewöhnen, nur brauche ich dann in der BRD eine andere Klingel  Die Baustelle wird immer größer und ich brauche meine Schuhe schon gar nicht mehr zu putzen. Zumal ich im Unternehmen sowieso den ganzen Tag mit Schutzfolie an meinen Schuhen herumlaufen muss.

Das folgende Bild zeigt Sabine vor meinem Eingang. 

 Die Arbeiter sind fast rund um die Uhr am Arbeiten. Sie schlafen auch in einem aufgeschlagenen Zelt direkt neben der Baustelle.  Am Feierabend sind Sabine und ich wieder in das Zentrum. Wir haben einen Buchladen aufgesucht und dort einige Bücher gekauft. Die Lehrbücher bzw. Wörterbücher kosten in der BRD das 10-fache. Ich wollte eigentlich abendlich eine Lektion durcharbeiten, doch sogar die letzten 14 Abende war ich immer on Tour und mehr als 7 Std. Schlaf hatte ich in China noch nicht. Die Tage werden tendenziell länger und die Nächte kürzer. Mit unseren Büchern sind wir durch die Straßen von China geschlendert und sogar heute werde ich noch von den vielfältigen Eindrücken überflutet. Es gibt immer neues zu entdecken.

28.5.08 16:22
 


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