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Mal ein kurzer Einblick

Heute finde ich endlich wieder Zeit für einen neuen Blog. Ich kann diesen leider nicht täglich pflegen und somit werde ich mich zukünftig nur noch auf die Highlights beschränken. Ein lustiger Dialog war in einem Taxi zwischen Sabine und mir. Ich habe aus dem Fenster geblickt und mich über den Verkehr gewundert. Sabine hat mich gefragt, wie ich den Smog in Shenyang finde. Ich sagte, dass ich ihn gar nicht so schlimm finde und mich daran gewöhnt habe. Habe mich anschließend umgedreht und musste feststellen,  dass durch das offene Fenster auf Sabines Seite die Abgase eines Busses die Taxikabine gefüllte haben…Soviel zum Thema Smog. Mittlerweile ist jedoch auch ab und zu der blaue Himmel zu sehen und der Sommer ist nun richtig in Shenyang eingezogen. Es sind ca. 30 Grad und glücklicherweise sind in jedem Raum Klimaanlagen. Der letzte Abend mit Sabine war in einer Bar, in der irgendwann von den Prinzen „Deutschland“ gespielt wurde…War sehr amüsant und sehr überraschend. Das war der letzte Abend für Sabine in Shenyang und seitdem schlage ich mich selber durch die Stadt. Mittlerweile erinnere ich mich mehr und mehr an die gelernten Vokabeln aus dem Studium und den einen oder anderen Dialog verstehe ich auch. Jedoch fällt mir die Kommunikation weiterhin sehr schwer, da mir ich kaum Möglichkeit habe die Sprache zu sprechen.

Im Unternehmen sprechen wir englisch und viel Freizeit bleibt mir leider nicht. Zumindest versuche ich in jeder freien Minute Vokabeln zu wiederholen und auch neue zu lernen. Sobald ich also an meinem Arbeitsplatz eine paar freie Minuten habe, lerne ich sinnvolle Sätze oder schreibe Vokabeln. Meine Kollegen bringen mir sehr seltsame Vokabeln bei wie bspw. „erste Liebe“, „hübsche Frau“, „Dating“, „Pandabär“, „hübscher Junge“….So sinnvoll finde ich sie nicht. Habe ein elektronisches Dictionary gekauft. Mit dessen Hilfe kann ich alle Vokabeln sehr schnell nachschlagen.

Mit dem Taxi komme ich überall hin, da die Fahrer mich verstehen. Das Essen bestellen und Nachfragen klappt auch. Die Chinesen verstehen mich, jedoch sprechen die meisten einen Dialekt und ich habe vielmehr Mandarin gelernt, so dass ich mich erst an den Dialekt gewöhnen muss. Doch dafür habe ich zu wenig Zeit.

Zu meinem Arbeitsalltag, der schließlich dominiert, werde ich bei Gelegenheit einen eigenen Blog schreiben.

Der  Besuch des Imperial Palace war ein schöner Ausflug, der mich jedoch nicht besonders interessiert hat, da ich bereits vor 3 Jahren einige Tempel und Paläste, u.a. die Verbotene Stadt, gesehen habe und mir somit der Stil nicht fremd ist.

17.6.08 14:33
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Sabine (17.6.08 23:31)
Hi Sven,
es war schöner Abschiedabend in Shenyang.
Und wie ich gelesen habe, bist du durch deine Sprache doch viel selbständig geworden. Siehst du, ohne mich dabei ist es eigentlich gar nicht schlecht.
Deine China Kollegen wissen wahrscheinlich nicht, dass du mit deinem Chinesisch schon ziemlich weit bist. Zum Spaß kann man ab u. zu mal die nicht unbedingt sinnvollen Wörter gebrauchen, aber du bist meinstens auf der ernsten Arbeit, oder?
LG, Sabine


Sven (18.6.08 04:17)
Hi Sabine,
ich verstehe meistens nicht die Aussprache. Zum einen sprechen sie zu schnell und zum anderen habe ich den Beijing-Dialekt-Putonghua gelernt. Mr. Wang spricht das shi wie das si aus und somit kann ich ihn kaum verstehen...Macht aber Spass, wenn ich einen Dialog verstehe. Konzentriere mich vielmehr auf die alltaeglichen Vokablen. Diese betreffen zum Teil auch das Accounting. Mit fukuan und huikuan habe ich zwei Schluesselwoerter gelernt LG Sven

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